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Monaco

Monaco

In den Semesterferien fuhren Mario Kuess, Georg Weber, Kathrin Geiger, Kilian Fischhuber, mein freund Jorg Verhoeven und ich nach Monacco. Wie jedes Mal bevor ich Klettern fahre, hatte ich auch diesmal ein Ziel im Kopf. Ich wollte eine 8b rotpunkt klettern. Ob ich das geschafft habe oder nicht und was wir sonst noch alles so erlebt haben, erfahrt ihr im folgenden Text.

Tende: Ein etwas kleineres Gebiet mit extrem schönen Routen. Das Felsband liegt etwas höher als die anderen Klettergebiete und zusätzlich ging auch noch ein kalter Wind. Die Finger waren eisig und man musste sich extrem zur Bewegung zwingen. Dann kam uns jedoch die rettende Idee: “Ein Lagerfeuer muss her!“ Und nachdem wir uns etwas am Feuer gewärmt hatten, ließ es sich schon leichter Klettern. Die Route „La parola ai testimoni“ 8a+ gelang mir schließlich im 2.Versuch. Dann hieß es nur mehr zurück ins Apartment.

Peillon: Am folgenden Tag brachen wir nach Peillon auf, bei dem es sich, wie sich herausstellte, um eine Art Grotte handelte. Mit ihren zahlreichen Stalaktiten trafen wir auf eine unglaubliche Kletterei. Bizeps wir hier gefragt, denn die Routen schlängelten sich durch waagrechten Felsen ca. 15 Meter hinaus und anschließend ragte noch ein weniger steiler Überhang erneute 10 Meter in die Höhe. Wir saßen da in der Grotte, außen regnete es was das Zeug hielt. Ich versuchte „A bout de souffle“ 8b, welche mitten durch die Grotte durch das Dach hinaus zog. Obwohl es schon spät war und wir eigentlich schon heim fahren wollten, machte ich noch einmal einen Versuch und konnte sie im 3.Versuch rotpunkt klettern.

Castillon war einfach überwältigend: vor uns ragte ein 50m hoher, stark bis leicht überhängender Felsen empor. Überall gab es Sintasäulen in allen Größen und Längen. Ich war fasziniert und voll motiviert. Den Anderen erging es ebenso und so kam es, dass wir die meisten unserer Urlaubstage hier verbrachten.
Ich kletterte „La niaque“ 8a, „Mass destruction“ 8a+ und „Final fantasy“ 8a+. Weiters probierte ich „Barjo land“ 8b, in welcher ich Anfangs die Schlüsselzüge nicht klettern konnte. Nach einigen Tagen, mit besseren und schlechteren Versuchen, konnte ich sie dann aber doch noch durchsteigen.

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